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Riesenerfolg in New York
Mit seinem ersten 90-Minüter siegt der Lüdenscheider Sebastian Herrmann beim Independant Filmfestival.
"Beste Kamera" für "Mimirsbrunnr“
"International Award, Best Cinematography (feature): Mimirsbrunnr“ steht da auf der Internetseite des New Yorker Film-und Video-Festivals, zu Deutsch: beste Kameraführung bei einem Featurefilm in der Kategorie "International". Ein unerwarteter, fast unglaublicher Erfolg für den ersten 90-Minuten-Film des 29-Jährigen, der in Lüdenscheid aufwuchs und heute in Köln lebt."
(...) Seine Mitstreiter - Schauspieler ebenso wie die Kollegen für Maske, Kamera, Ton und Schnitt - kannte er aus seiner Zeit als festes Ensemblemitglieder am Schauspiel Köln oder über Kollegen von dort (...) nur mit einem solchen Netzwerk seien derartige Projekte möglich, verdeutlicht Herrmann. Gemeinsam mit Hauptdarsteller Johann Camut gründete Herrmann die Firma "Padrone Film". Augenzwinkernd erklären die beiden auf ihrer Internet-Seite: "Padrone Film steht für Angebote, die man nicht ausschlagen kann". Beim ersten Filmprojekt " Mimirsbrunnr“ folgte auf den ersten kleinen Schritt gleich ein riesiger: Nach der internen Premiere im Oktober im Cinenova Köln und der Fertigstellung der Ansicht DVD zum Jahreswechsel ging es nach New York. Am 9. Mai lief "Mimirsbrunnr" erfolgreich beim Film und Video Festival, dem weltweit größten seiner Art. Es folgte der "Award". (...)
(Lüdenscheider Nachrichten, Juli 2006)

Leuchtturm wird zum Yggdrasil
(…) Der mit Mini - Budget (unter 50.000 €) privat finanzierte Film lehnt sich an die germanische Mythologie an: Mimir (im Film ein Pfarrer) hütet den Brunnen, aus denen die Nornen heiliges Wasser schöpfen (…). Klingt das nicht ein bisschen nach »Mittelerde«? »Wir könnten ja ganz frech behaupten, einen deutschen "Herr der Ringe" gedreht zu haben, ein Märchen, dass humor - und liebevoll den Zeitgeist spiegelt, ohne zu moralisieren«, lacht Sebastian Herrmann (28), der schon während seiner Zeit an der Hamburger Schauspielschule bei TV - Serien und Spielfilmen mitwirkte.
Damals drehte er mit drei Kollegen »zum Spaß« auch einen kleinen Videofilm. In »Fluchtpunkt« stand er 2001 erstmals mit John Camut (38) in Köln auf der Bühne. Wenig später drehten die beiden den Kurzfilm »Kleine Sünden«.
Inzwischen betreiben sie die Firma Padrone, die nicht nur Filme, sondern auch Theaterprojekte produziert (...).

(Kölnische Rundschau, Oktober 2005)

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