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Produktionsnotizen

Eine freie, private Finanzierung machte es Johann Camut und Sebastian Herrmann möglich, unabhängig zu arbeiten und den Schritt in Richtung Langfilm zu gehen.
Das "No-Budget" von weniger als 50.000 Euro wurde dabei zu einer wertvollen - nicht nur filmischen - Erfahrung; dank eines Filmteams von 20 Personen - inklusive Darsteller - und einer Postproduction-Crew von 4 Mitarbeitern, die für eine Aufwandsentschädigung ihre Hände anboten, wo immer sie benötigt wurden.

Innerhalb von zweieinhalb Monaten entwarf Sebastian Herrmann unter der Co-Autorenschaft von Johann Camut die Idee und schrieb das Buch. Parallel dazu wurden die Drehorte gesucht und gefunden. So entschieden beide, dass sich die Gegebenheiten auf der Hallig Langeness optimal für eine einsame Ostseeinsel adaptieren lassen würden.

Mit Martin Kreutzer konnten Sebastian Herrmann und Johann Camut einen erfahrenen Kameramann an Bord holen. Martin Kreutzer und Sebastian Herrmann entschieden sich für das Medium High Definition Video (HDV) sowie für die Arbeit mit Schulterkamera und Kranfahrten, um eine dichte Atmosphäre der Weite der Insel entgegenzustellen.
Die Innenaufnahmen wurden vor dem Übersetzen in den Norden, im Raum Köln gedreht. Auf lange Arbeitszeiten für die insgesamt 19 Drehtage hatte sich die Crew eingerichtet. Dass sich die Natur auf der Insel mit Stürmen und Regengüssen von ihrer rauhesten Seite zeigte, hielt die Crew nicht davon ab 13 Tage durchzudrehen, mochten die Ansässigen noch so große Augen machen.

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© Padrone Film - Sebastian Herrmann, 2005-2006